Cooper Quartermaine
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Spieler: Gunnar Krupp
Geschlecht: Männlich (?)
Alter: 11
Tier: Känguru


Cooper ist ein männliches(?) Känguru und wird von Gunnar Krupp gespielt. Cooper war ein Zirkustier und trat mit seiner Jongleurskunst auf. Er zeigt einige Starallüren und ist im Allgemeinen sehr von sich selbst überzeugt. Er bildet zusammen mit Anton dem Wolf das kämpferische Duo der Gruppe.

Ist seit Ende von Folge 2 der Minister für kulinarische Angelegenheiten, in Jean de Pierres Hofstaat.

Vorgeschichte

Fataler Auftritt

Coopers Vorgeschichte beginnt damit, dass ihn sein Käfigkamerad Flip der Affe aufweckt. Dieser ist von heftigem Lampenfieber geplagt, welches er mit seinen bisherigen Missgeschicken bei Auftritten und der Angst vor den Dingen, die unfähigen Tieren passieren, begründet. Als Cooper ihn versucht zu beruhigen, werden sie von der Essensglocke und dem Hineinschieben des Essenwagens unterbrochen. Daraufhin gibt Cooper den Tipp, dass Flip besser nichts isst, denn er würde nur schwerer werden, was seinen Auftritt beeinflussen könne.

Währenddessen wird das Essen ausgeteilt und Cooper bekommt eine Torte. Lauter Missmut macht sich unter den Tieren breit und es folgen Ausrufe wie: “Mann, warum kriegt er die Torte wieder?!” und “Mann, nur Cooper bekommt die Torte! Was soll das?!”. Cooper tönt nur, dass er sie verdient habe, und schlägt sich den Bauch mit der Torte voll. Flip hört die Zirkusmusik und verfällt wieder seinem Lampenfieber, worauf Cooper erneut versucht ihn zu beruhigen. Jedoch nicht, ohne sich selbst gut darzustellen. Es werden alle Käfige aufgeschlossen und die Tiere bereiten sich auf ihre Auftritte vor.

Allseits bekannte Geräte wie die Ringe und Podeste werden in den Vorraum geschoben, doch als auch ein kleiner Schrank mit Messern dabei war, dreht Flip vollends durch. Wenig wissend was ihn erwartet, beschreibt Cooper die Messernummer nicht als das Schlimmste und bietet Flip an es selber zu machen. Dieser gibt jedoch zu bedenken, dass immer zufällig eines der Tiere ausgewählt werden würde. Cooper erwidert, sich irgendwie vorzudrängeln. Ein vorbei laufendes Dromedar betitelte die Messernummer als “so was von 1998” und dass der Zirkus wohl eh nicht mehr lange überleben würde.

Nach den Auftritten von Clowns und der Dromedare betritt eine Person den Raum und zeigt auf Flip. Dieser versteckt sich hinter Cooper und trotz mehrere Versuche von diesem Flip zu schützen, wird der Affe gepackt und auf die Bühne geworfen. Cooper entscheidet sich seine Torte weiter zu essen und hört nur ausbrechenden Lärm und Gelächter aus der Manege.

Flip kehrt zurück und schüttelt nur frustriert den Kopf. Daraufhin wird Cooper auf die Bühne geführt und nach Anzählen der Vorhang geöffnet. Das Känguru lässt sich feiern und fährt routiniert seine Jongliershow ab. Nach ihm kam der weiße Tiger dran und als sie ihn durch den Vorraum führen, zollen ihm alle Tiere Respekt. Einzig Cooper lehnt dies unbeeindruckt und in Konkurrenzdenken ab.

Anschließend werden alle Tiere in die Manege geführt und aufgereiht, wo das Publikum sie frenetisch beklatscht. Auch die Messer werden hineingeschoben und Cooper machte einen Schritt nach vorne, um sich wie versprochen selbst anzubieten. Es wird auf jedes einzelne Tier gezeigt, was mit Applaus begleitet wird. Einzig bei den Publikumslieblingen, dem Tiger und Cooper, tobt die Menge.

Es wird sich für Cooper entschieden und das Messerwerfen wird vorbereitet. Das Känguru wird mit allen vier Extremitäten an das Brett gebunden, wobei sich Cooper über das unsanfte Verfahren beschwert.

Das erste Messer wird geworfen und trifft links, direkt neben sein rechtes Auge, das Brett, das Zweite rechts neben seiner Schulter. Während sich Cooper Gedanken um seine Torte macht, wird das dritte Messer geworfen und trifft direkt sein linkes Auge. Davon ausgeknockt bekommt Cooper seine Vision.


Ein gefallener Star

Zwei Wochen vergehen. Er wird wieder von Flip geweckt, betastet sich und fühlt einen Verband um Auge und Kopf. Auf die Nachfrage vom Affen, wie es ihm ginge, antwortet er nur mit Kopfschmerzen und fragt, ob seine Torte noch da ist. Flip klärt Cooper kurz über sein Koma auf und ist glücklich, dass sein alter Freund überlebt hat.

Cooper äußert seinen Wunsch, wieder auf die Bühne zu gehen und alle Tiere erkundigen sich nach Coopers Zustand. Am selben Abend findet wieder eine Show statt. Alles läuft wie gewohnt, doch als der Tiger hinausgeführt wird, ist Cooper verwundert, da doch er immer davor dran war.

Als die Show des Zirkus endet, hinterfragt Cooper, warum er nicht auftreten durfte und ein Dromedar erklärt ihm, dass er raus sei. So verletzt wie er ist, könne er doch nicht mehr auftreten, das würde niemand sehen wollen. Cooper kann dies nicht verstehen, er ist doch die Hauptattraktion. Das Dromedar wischt es mit einem “Warst du mal” zur Seite. Als Cooper fragt, was in den Wochen passiert sei, erfährt er, dass nun der Tiger der Jongleur sei.

Es vergehen einige Wochen und Monate, mit einigen Auftritten des Zirkus. Alle ohne Cooper, welcher nun nicht mal mehr seine Torte bekommt, sondern nur Kuchen. Dann Bananen und schließlich nur noch trockenes Gras.

Wieder einmal ist es Showabend und Flip kommt nach seinem Auftritt vollkommen depressiv in den Vorraum. Als Cooper Flip den Vorschlag unterbreitet, sich einen neuen Zirkus zu suchen, erscheint eine Person aus der Manege und zeigt auf das Känguru.

Als dieser hinausgeführt wird, wundert er sich nicht, dass er keine Bälle zum Jonglieren bekommt. Zunächst ist das Publikum still, als sie das Tier sehen, doch es beginnt in dem Moment zu toben, wo der Grill hinein geschoben wird.

Cooper wird auf einem Tisch festgebunden und über ihn eine Apparatur mit einer Kettensäge platziert. Er hält es für eine Siegfried und Roy Zauberei und kommt nicht einmal auf die Idee, dass dies seine öffentliche Schlachtung werden wird. Kurz bevor ihn die Kettensäge erreicht, bleibt sie stehen und in der ganzen Manege geht das Licht aus. Cooper wird von Unbekannten befreit und per Lastwagen gerettet. Am Zielort sieht er, dass alle Tiere des Zirkus befreit wurden, auch Flip. Nach einigen Tagen, in denen er gut versorgt wird, wird er mit einem Schokoriegel in den Lkw gelockt und zum Bauernhof gebracht.

Inoffizielle Vorgeschichte

von Gunnar Krupp bei Florentin eingereicht.

"Cooper Quatermaine (11 Jahre) - (typischer australischer Vorname und Aborigines-Nachname) Cooper Quatermaine ist ein rotes Riesenkänguru. Es sieht aus wie ein Känguru. Er war einer der Hauptattraktionen des Staatszirkus von Australien. Dadurch hat er die Welt gesehen. Natürlich immer nur im Käfig. Er kennt sich in echt gar nicht aus, tut aber so. Er kann verschiedene Jonglierkünste und Taschenspielertricks. Bzw. konnte. Nach einem tragischen Unfall mit der Messerwerferin, bei dem sein rechtes Auge getroffen wurde, ist er auf diesem blind und muss stündlich Augentropfen nehmen, damit es nicht so sehr eitert. Die hat er aber natürlich in seinem Beutel. Es ist etwas ekelhaft. Durch diesen Vorfall fehlt ihm die räumliche Sicht. Er kann Entfernungen nicht mehr so richtig abschätzen. Das führte leider dazu, dass seine Jongliernummern nicht mehr funktioniert haben und er so aus dem Programm genommen wurde. Natürlich isst er kein Gras mehr, sondern war etwas verwöhnt vom leckeren Zirkusessen. Durch das Wegfallen seiner Tätigkeiten wurde er faul, bewegte sich nur noch wenn unbedingt nötig und setzte etwas an. Er reiste mit, fühlte sich wie der Star und aß seinen Zirkusfreunden das Essen weg, ohne eine Leistung zu vollbringen. Außerdem ist er etwas vergesslich, da das Messer auch Teile des Gehirns trafen. Das musste Enden. Er sollte eingeschläfert werden und vor Live Publikum zu einer großen Schlachtung kommen, in der das Publikum Kängurusteak bekommen sollte. Doch die Peta hatte etwas dagegen, stoppte die Aktion und besorgte ihm einen Platz auf dem Bauernhof."

Skillung

Folge 1 (10 Pfoten)

  • Stärke
  • Beutel x2
  • Wahrnehmung
  • Heimlich
  • Einschüchtern x2

Folge 2 (2 Pfoten)

  • Kampf

Folge 3 (3 Pfoten)

  • Lesen

Folge 4 (2 Pfoten)

  • Kampf

Trivia und Varia

  • Man ist sich noch unsicher, ob Cooper ein männliches Känguru ist, da diese eigentlich keine Beutel haben. Eventuell hat Florentin dort eine Ausnahme gemacht.
  • Trägt immer im Beutel seine Augentropfen mit sich. Wer ihm diese gegeben hat, ist unbekannt.
  • War das erste Tier, welches vorgestellt wurde.
  • Er/Sie hat eine Schwäche für Kuchen (mit dem er im Zirkus gefüttert wurde).

Weblinks

Vorgeschichte von Cooper Quartermain (Gleichzeitig Akt 1 1/4)[1]

Charakterbogen

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